Radiologische Befunde der Denosumab-Behandlung bei Riesenzelltumoren des Knochens.

Riesenzelltumoren des Knochens (GCTB) sind gutartige Riesenzelltumoren, die typischerweise bei der Epi-Metaphyse von skelettreifen Patienten auftreten. Trotz ihrer gutartigen Klassifizierung kann GCTB lokal aggressiv sein, wobei ein lokales Wiederauftreten ein herausforderndes Problem darstellt. Denosumab ist ein menschlicher monoklonaler Antikörper, der die Osteolyse über den RANK-RANK-Ligandenweg hemmt. Derzeit besteht kein Konsens über die optimale Behandlungsdauer oder Bildgebungsmodalität für die Überwachung von Patienten unter Denosumab-Therapie. Diese Übersicht veranschaulicht die radiologischen Befunde von GCTB zur Denosumab-Behandlung auf Röntgenaufnahmen, CT, MRT, PET-CT und DEXA unter Bezugnahme auf die aktuelle Literatur. Das Erkennen von Bildgebungsmerkmalen, die auf eine positive Reaktion auf Denosumab hinweisen, ist wichtig für die therapeutische Entscheidungsfindung. Bildgebende Befunde in Bezug auf die Dauer der Denosumab-Behandlung, die Tumor-Hochregulation während der Behandlung, das Wiederauftreten des Tumors und die maligne Transformation werden diskutiert. Die Entwicklung eines sklerotischen Neokortex und unterschiedliche Grade der Matrixosteosklerose sind auf einfachen Röntgenaufnahmen zu sehen. Die Rekonstitution von subartikulärem Knochen und die Unregelmäßigkeit der Gelenkoberfläche werden im CT optimal bewertet, wodurch auch die Tumordichte quantifiziert werden kann. Die MRT zeigt eine heterogene Matrix mit niedrigem Signal und ist nützlich, um die Abnahme der Größe von zystischen und / oder Weichteilkomponenten von GCTB zu bewerten. Eine fettunterdrückte flüssigkeitsempfindliche MR-Sequenz ist wichtig, um die Reaktivierung des Tumors nachzuweisen. Die Verringerung der 18F-FDG-PET-Avidität ist ein frühes empfindliches Zeichen für das Ansprechen auf die Denosumab-Behandlung. Unabhängig von der Bildgebungsmodalität ist eine engmaschige Nachverfolgung in einem Fachzentrum und eine sorgfältige Bewertung von Nonrespondern erforderlich, da ein lokales Rezidiv nach Beendigung der Denosumab-Behandlung und eine maligne Transformation von GCTB beschrieben wurden.